Hier ist eine Übersicht der wichtigsten Grundbegriffe für WordPress, unterteilt in die Phasen von der Einrichtung bis zur optischen Gestaltung.
1. Die Basis (Einrichtung & Backend)
CMS (Content Management System): WordPress ist ein CMS – eine Software, mit der du Inhalte (Texte, Bilder, Videos) erstellen und verwalten kannst, ohne Programmierkenntnisse zu benötigen.
Backend & Dashboard: Das Backend ist der geschlossene Administrationsbereich deiner Website. Das Dashboard ist die Startseite im Backend, die dir eine Übersicht über aktuelle Aktivitäten und Statusmeldungen gibt.
Frontend: Das ist die eigentliche Website, so wie sie die Besucher im Browser sehen.
Hosting & Domain: Das Hosting ist der Speicherplatz auf einem Server, auf dem WordPress installiert ist. Die Domain ist deine Internetadresse (z. B. www.deineseite.de).
2. Inhalte erstellen
Beiträge (Posts): Zeitlich geordnete Inhalte, die meist in einem Blog erscheinen. Sie können Kategorien und Schlagworten zugeordnet werden.
Seiten (Pages): Statische Inhalte, die nicht zeitlich sortiert sind, wie zum Beispiel das „Impressum“, „Kontakt“ oder die „Über uns“-Seite.
Gutenberg-Editor / Blöcke: Der Standard-Editor von WordPress. Er arbeitet mit „Blöcken“ (Absatz, Überschrift, Bild, Galerie), die du wie Bausteine untereinander anordnen kannst.
Mediathek: Der zentrale Ort, an dem alle hochgeladenen Dateien (Bilder, PDFs, Videos) gespeichert und verwaltet werden.
3. Struktur & Ordnung
Kategorien: Eine grobe Sortierung für deine Beiträge (z. B. „Rezepte“). Jeder Beitrag sollte mindestens einer Kategorie angehören.
Schlagwörter (Tags): Eine feinere Sortierung mit Stichpunkten (z. B. „vegan“, „schnell“, „Backofen“).
Permalinks: Die Struktur der URLs deiner Unterseiten. Empfehlenswert ist meist die Einstellung „Beitragsname“, damit die Links lesbar sind (z. B. deineseite.de/mein-artikel).
4. Funktionen erweitern
Plugins: Kleine Zusatzprogramme, die WordPress um Funktionen erweitern (z. B. Kontaktformulare, SEO-Tools oder Sicherheits-Features).
Widgets: Kleine Inhaltselemente, die meist in Seitenleisten (Sidebars) oder im Fußbereich (Footer) platziert werden (z. B. eine Suchleiste oder die neuesten Kommentare).
5. Design & Anpassung (Theme)
Theme: Das Design-Gerüst deiner Website. Es bestimmt das Aussehen, das Layout und die Schriftarten. Man kann es jederzeit wechseln, ohne die Inhalte zu löschen.
Customizer: Ein Werkzeug im Backend (unter Design > Customizer), mit dem du das Theme in Echtzeit anpassen kannst (Farben, Logo, Menüs), während du eine Vorschau der Änderungen siehst.
Child Theme: Eine „Kopie“ eines Themes, die für fortgeschrittene Anpassungen genutzt wird. Änderungen hier verhindern, dass deine Anpassungen bei einem Update des Haupt-Themes (Parent Theme) überschrieben werden.
6. Menüs & Navigation
Navigationsmenü: Die Linkliste (meist oben auf der Seite), die den Besuchern hilft, sich auf der Website zurechtzufinden. Du kannst Menüs unter „Design > Menüs“ frei zusammenstellen.
Diese Begriffe bilden das Fundament, um WordPress sicher zu bedienen und die eigene Website Schritt für Schritt aufzubauen.